Donnerstag, 30. November 2017

Weihnachtsbaum-Aufstellen ....

Gestern war nachmittagliches "Weihnachtsbaum-Aufstellen" vor dem Dorfgemeinschaftshaus.
Wobei - dieses Prachtstück von Baum war von den Feuerwehrjungs bereits 3 Tage vorher schon aufgestellt worden.
Etwas schief, ja - aber prachtvoll gewachsen und mächtig hoch.

Dann ging es also um 17:00 Uhr ans Schmücken.
Erst einmal die Lichterketten anbringen - von oben mit kleinem Kranleiter-Korb..
Die Kinderchen hängten von unten schon mal Baumschmuck an die Zweige.

Währenddessen simmerte der Glühwein in der kleinen Küche, und am Fenster wurde er mit und ohne Schuss ausgegeben.
Und Kinderpunsch für die Kleinen.
Dazu gab es wunderbare Schmalzbrote (echtes Griebenschmalz mit Äpfeln, Majoran und Speck) und Käsebrote.

Und dann tat sich nichts mehr.
Außer Glühwein mit und ohne, Schmalzbroten und immer tiefer gehenden Diskussionen bis hin zu Energieproblemen, Glyphosat und alternativer Landwirtschaft.

So sind z.B. im Flecken Coppenbrügge sämtliche Straßenbeleuchtungen auf LED umgestellt (und werden bei uns im Dorf auch ab 23:00 abgeschaltet.

Oh, war es mir dann doch etwas peinlich, als ich prompt darauf angesprochen wurde, warum bei mir im Häusle oben das Licht brenne...????
Ich habe dann glaubhaft versichert, dass es a) nur 4 winzige LED Deckenstrahlerchen sind und b) ich mich einfach sicherer fühle, falls mögliche Bösewichte denken, ich sei zuhause.

Ich wollte auch mit zur Diskussion beitragen und fragte dann doch mal, warum da oben am Weihnachtsbaum nur eine einzige Lichterkette hinge? Die beleuchtet doch nur das obere Drittel des Baumes - ob das auch zwecks Energiesparen so beabsichtigt sei?

Und wie das dann so ist bei den erdverwachsenen Niedersachsen, bekam ich die pragmatische Antwort, dass der Baum letztes Jahr um 2/3 kleiner gewesen sei, und ja keiner gewußt habe, dass der ** dieses Mal einen so riesigen Baum bringen würde.

Ja, ne - schon klar...
Das war niemandem beim Aufstellen vor 3 Tagen aufgefallen.

Nun muss erst wieder jemand ausgeguckt werden, der die restlichen Ketten kauft...

Ich bin mir noch nicht wirklich sicher, ob das dann auch so geschieht.
Und wenn, ob sie dann auch angebracht werden?

Nun, beim Lidl gibt es derzeit den Christkindl Glühwein für 99 Cent die Flasche.

Dann könnte man ja noch einmal spontan zum Schmücken zusammenkommen...

Dorfleben hat was.
Ne, ich mag es wirklich!

Montag, 27. November 2017

Ein wenig wieder Malen...

es ist für mich unheimlich schwer, wieder etwas zu schaffen -
letztendlich sitze ich in einem Loch, einer Zeitschleife, die nicht zu enden scheint.

Und es kostet mich sehr viel Kraft, in diesem Chaos, in dieser Leere, überhaupt zu überleben bzw. mir treu zu bleiben.

Aber ich denke mal, ich habe diese Kraft.




Und daraus entsteht gerade ein neues Bild.
Gemalt mit Ölpastellkreiden und wasserlöslichen Kreiden auf schwarzem Untergrund.

Und ein Zweites, erst einmal angedacht...

Warum nicht neue Farben, wenn die alten (also der bisherige Bestand) unerreichbar sind?

Es ist doch eine wunderbare Herausforderung, gerade in der Situation wie der meinen, eben NICHT aufzugeben.

Es sind beides noch erst mal Entwürfe.
Mal sehen, was daraus wird.

Freitag, 24. November 2017

November Blues.... und Nachricht an eine/n versteckte/n Leser/in

Was für ein Wetter - grau und nass.
ich sitze hier in meinem kleinen Häuschen und fühle mich wohl.

Nein, nicht dass sich etwas an den Umständen geändert hätte - mein gesamtes Hab und Gut lagert noch immer in der Scheune nebenan.

Der Typ bzw. beide Typen, also die im Grundbuch eingetragene Eigentümerin so wie ihr kleiner Mann, verwehren mir seit April 2017 den Zutritt.

Warum? Keine Ahnung.
Schikane wahrscheinlich.

Wobei - doch, ich darf all mein Zeug da rausholen, aber eben alles. Oder gar nichts.
Und das geht nicht.
Weil der Typ (also der kleine Mann), seinen Auftrag nicht erfüllt hat.
Der wollte und sollte nämlich - so als selbständiger Handwerker - das Häuschen bezugsfertig renovieren.

Das hat er nicht gemacht, sondern die vereinbarte und erhaltene Summe verballert für andere Dinge - nach eigener Aussage musste er "Löcher stopfen".

Was er gemacht hat, sind ca. 50% der vereinbarten Leistungen, und die noch gepfuscht.
Und dazu hat er tatsächlich von Mitte Mai 2016 bis 07.03.2017 gebraucht.

Fertig hätte er sein sollen am 15.11.2016.


Dafür durfte ich dann ab dem 15.11.16 im Nähzimmerchen seiner Frau wohnen.
Na ja - "hausen" trifft es eher.

Nun, ab dem 07.03.2017 musste ich das unfertige Haus beziehen, wobei er mir gleich die Gaszufuhr abstellte.
Das Häuschen wurde von jeher mit dem Gas aus dem Container beheizt und hat deshalb auch eine eigene Gasuhr.
Und dieser Gascontainer ist das Einzige, was der kleine Mann in Eigenregie bewirtschaften darf - (wie gesagt, Haus und Hof sind auf seine Frau eingetragen nebst dem Mietshaus nebenan).

Also hat er sich mal mächtig fühlen dürfen und ich habe kalte Zeiten in einem unbeheizten Haus hinter mir.
Keine Heizung, kein Warmwasser.
Keine Möbel.
Kein Atelier.
Keine Materialien.

Gut, Warmwasser habe ich mittlerweile - es gibt ja Durchlauferhitzer, die man einbauen kann.
Oh - und ich habe es jetzt auch warm - die nordische Variante, ich heize mit 2 tollen Dauerbrandöfen.

Natürlich sind alle meine Sachen immer noch oben in der Scheune gelagert.
Aber der kleine Mann weiß jetzt, dass er sie nicht seinen Mietern oder Freunden zum Verkauf anbieten darf.
Ich hoffe, in seinem Sinne, dass noch alles da ist - immerhin hat er es meinem Anwalt gegenüber zugegeben, dass er einer Mieterin dieses Angebot gemacht hat.

Begründet hat er es damit, dass ich ihm (wieso eigentlich ihm? Traut sich seine Frau nicht, hier die "Besitzerin" rauszukehren???) ab April 17 keine 5,-€ pro Tag Lagerkosten zahle.

Nein, das tue ich nicht, weil es nicht meine Schuld ist, dass ich hier im Häuschen noch keine Möbel stellen kann, weil u.a. die Fußböden nicht, wie vereinbart, saniert wurden.

Nebenbei schlabbert immer noch Regenwasser aus der Regenrinne (zur Zeit täglich) in die Hauswand zum Mietshaus hin und feuchtet...


So eigentlich hatte ich ja gedacht, dass ab Juli 2017 sich das Problem gelöst hätte.

Da wurde nämlich ein neuer Kreditvertrag möglich, der wesentlich günstiger liegt als der bisherige, den Frau an die Vorbesitzerin gezahlt hatte, die den alten Vertrag noch bedienen musste.
Wobei Frau Besitzerin nur einen Bürojob hat und der kleine Mann offiziell nix verdienen darf, wie sich (leider zu spät) herausgestellt hat...

Weiß der Geier, wieso - in letzter Minute hat sich dann die Sparda bereit erklärt, den neuen Kreditvertrag zu finanzieren.
Whow!

Ich weiß nicht, wieso ausgerechnet diese Genossenschaftsbank, die doch sehr pingelig mit Krediten ist, hier ihr OK gegeben hat.

Nun, vielleicht gibt es da ja die eine oder andere Verbindung, von der man öffentlich nichts weiß.

Lange gutgehen wird es voraussichtlich nicht, zumal, wenn man weiß, dass des kleinen Mannes Benz gerade zwangsabgemeldet wurde, da Versicherung nicht bezahlt (so schon mal letztes Jahr im Dezember, wo er sich aber schnell noch Geld besorgen konnte).
Jetzt fährt er einen geliehenen PKW.

Und auch die Versorgung mit dem Heizgas hat so ihre Tücken - so sitzen die Mieter mittlerweile wohl das 4. Mal seit Sommer 2016 ohne Heizung und Warmwasser für mindestens 5 Tage fest.

Die aktuellen Mieter sind ein schwerstbehinderter Rentner und ein Ehepaar mit 2 Kindern (1 und 2 Jahre).

Mir selbst geht es derweil gut.
Ich habe mich in dieses Dorf integriert und fühle mich hier wohl.
Meine Öfen bollern und sind warm, und mein neuer Anwalt einfach Spitze.



Abgesehen davon bin ich ein Profi im Improvisieren.

Warum schreibe ich das alles?

Weil ich eine leise Ahnung habe, dass jemand dieses liest, der/die sich das alles etwas anders vorgestellt hat.

Und der/die seine Finger hier im Spiel hat.
Und den/die ich nicht unbedingt in all die Folgen, die diese kriminelle Verarschung mit sich bringen wird, einbinden will (aber muss, da ich das durchziehe).


Der/diejenige kann sich ja bei mir melden.
Es sollte nur zügig sein, da die Uhr tickt.

Und wenn sie klingelt, kann und werde ich keine Rücksicht mehr nehmen.

In diesem Sinne ....
Du weißt, wie und wo Du mich erreichen kannst.

Montag, 30. Oktober 2017

Uhren - Gedanken dazu.

Es ergab sich auf Facebook die Frage, ob man Uhren mag oder nicht.
Und es wurde die These aufgestellt, dass eine Uhr einzwängt, während "Zeit" an sich "fließt".

Da ist sicher etwas dran, wenn ich an "Stechuhren" denke.

Aber eine Stechuhr ist für mich keine Uhr, sondern ein Überwachungsinstrument.

Uhren sind anders.

Ich mag Uhren.

An der Wand - das Ticken - es beruhigt.
Am Handgelenk, wenn sie "anders" sind.
(Meine Lieblingsuhr hat ein Ziffernblatt wie eine (runde) Palette - mit nur 3 Grundfarben plus schwarz und weiß als Farbtupfer (von 08:00 - 12:00) drauf, und die Zeiger sind 2 Pinsel...)

Vielleicht ist es ein wenig wie die Geschichte mit dem halb leeren und dem halb vollen Glas.

Wie spannend, zu überlegen, wo auf der Welt es jetzt wieviel Uhr ist.
Was macht meine Freundin in Siam, was die in Texas gerade?
Spannend, auf einen Termin zu warten.
Interessant, dass manche Minuten /Stunden sich unheimlich in die Länge ziehen und wie schnell andere verfliegen.
So praktisch, um sich zu verabreden.

Und nein - ich habe mich mein Leben lang nie von einer Uhr versklaven lassen. Sie tut ihren Dienst, ich den meinen.
Ich kann sie ja auch vorstellen, wenn ich mehr Zeit brauche.

Nur Uhren, die nachgehen, die mag ich nicht.
Da fühle ich mich um Lebenszeit betrogen.

Auch digitale Zeitanzeigen finde ich nicht sonderlich sympathisch.
Sie ticken nicht.
Sie sind reiner Zweck, seelenlos.

Neulich - ohne Uhr - fragte ich einen Passanten nach der Uhrzeit.
Der holte sein Smartphone heraus und meinte: "16:32".

Ich habe mich bedankt.
Und schmerzlich den Spruch "halb Fünf" vermisst.

Seit dem mag ich Uhren noch lieber.

Montag, 31. Juli 2017

Ein spezieller "Dog-Blog" (=Post) für Fräulein C.

Bei meinen Stammlesern möchte ich mich vorab entschuldigen -
Dieser Post ist für eine Frau, die meinen Blog seit kurzem liest und sich darüber echauffiert.

Sie hat mir meinen Plüsch gestohlen, in dem sie einen gefälschten Kaufvertrag vorlegte.

Sie soll es lesen und sich bewusst werden, dass sie mich kennenlernen wird, und zwar von einer Seite, von der sie sicher Albträume bekommt.
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Dat Plüsch glücklich und artgerecht zuhause

So, nachdem sich die junge Frau, die bereits 30 Jahre alt ist, sich aber aufführt wie eine pubertierende Fünfzehnjährige, nun mehrmals darüber ausgelassen hat, dass ich mich in meinem "Dog-Blog" (sie meint diesen meinen Blog hier, der absolut kein Hundeblog ist, aber das scheint sie nicht begriffen zu haben) so viel über den kleinen Malteser schreibe, der in mein Leben getreten ist, aber mich in Wirklichkeit gar nicht richtig um ihn gekümmert hätte, habe ich langsam die Nase voll.

Sie hat den Bogen definitiv überspannt.

Der kleine Hund war ihr von ihrem damaligen Freund anvertraut worden, mit der Vorgabe, dass sie sich unter der Woche artgerecht um das Tier kümmere.

Wie sich dann aber herausstellte, war sie gar nicht in der Lage dazu, weil sie ihr Leben immer noch nicht im Griff hat. Und Arbeit und Hundehaltung unter einen Hut zu bringen, gelingt nur in wenigen Fällen. Also wurde dat Plüsch dann auch mal ausgelagert - sicher, zu netten Leuten, die aber von artgerechter Hundehaltung keine Ahnung haben und ebenfalls selber arbeiten müssen, und das nicht wenig.

Nun,was auf jeden Fall geklappt hat, waren die Termine beim Hundefriseur. Das ist ja auch wirklich wichtig, wenn man auf sein Äußeres achtet (was sie hochpenibel bei sich selbst ja auch tut) - da müssen eben auch die Accessoires stimmen.

Dumm nur, wenn man keine Zeit hat, um nach Dresden zu fahren und dat Plüsch dann schon mal dem unbedarften netten Jungen Mann mitgibt, der dort eine Arbeit erledigen musste...
Mit dem Ergebnis, dass eine Tür aufblieb und dat Plüsch sich Dresden ansehen wollte.

So kam es zu dem Autounfall - dat Plüsch hat ihn schwer verletzt überlebt, und die Kindfrau hat Glück gehabt, weil sie keine Hundeversicherung abgeschlossen hatte.

Das war dann der Punkt, an dem das Fass überlief und dat Plüsch letztendlich, sobald die ersten Behandlungen erfolgt und er transportfähig war, bei mir landete.

Immerhin ist sein Herrchen auch sein Eigentümer, kann also bestimmen, wer sich um seinen Hund kümmern soll.

Also habe ich erst einmal eine Hundehaftpflicht abgeschlossen und dat Plüsch hier von unserem absolut fähigen Tierarzt versorgen lassen - es war auch keine OP mehr nötig, wie haben das so hinbekommen, und dat Plüsch kann wieder auf allen 4 Beinen laufen.

Und hat sich sauwohl hier gefühlt.

Trennungsschmerz? Null.

Da taucht die Kindfrau hier am Vatertag unangemeldet auf, mit ihrem Kumpel, der sie fahren darf, sitzt mit uns (dem Herrchen und mir) im Garten, lässt sich zum Essen einladen im Restaurant und alles ist nett und easy... bis es an die Heimfahrt geht.

Da fragt sie mich plötzlich, ob ich ihr die Salbe mitgeben könne?
(Das Pfötchen wurde noch mit einer Spezialsalbe behandelt, der Verband war mittlerweile ab)

Ich habe den Sinn der Frage nicht verstanden und fragte nach - ja, weil sie den Hund jetzt wieder mitnehmen würde nach Berlin.

Hallloooo???

Wir haben ihr dann unmissverständlich klargemacht, dass der Hund bei mir bleibt und sie keinerlei Ansprüche hat.

Wo gibt es das denn - hat sie sich tatsächlich eingebildet, sie käme mal eben unangemeldet die 350 km vorbei (also lässt sich fahren) und holt sich den Hund wieder?

Gut, sie fuhr ab und wir dachten, dass sie es nun kapiert habe.

Eine Frau ohne Berufsausbildung, nur jobbend im Gastro- und Putzbereich, ohne eigene Wohnung und immer noch davon träumend, mal etwas Richtiges zu lernen und zu Ende zu bringen...

Na ja, das mag der jeweilige Joint ihr suggerieren...

Also dachten wir, dass nun Ruhe wäre.

Erstens aber kommt es anders, und zweitens, als man denkt...

Plötzlich, am 27. Juni, fährt ein Einsatzwagen der Polizei, gefolgt von einem kleinen Laster, am Hof vorbei, wo Dat Plüsch und Kumpel Anton sich am Apportieren vergnügen.

Da die beiden Autos aus Richtung des Feldweges, der nur für landwirtschaftliche Fahrzeuge erlaubt ist, kamen, feixten wir noch, ob die Sheriffs den Laster dort erwischt hätten...

Etliche Zeit später kamen zwei Frauen vorbei und meinten, die Sheriffs stünden bei mir im Vorgarten.

????
Ne, kann nicht sein - ich hab nix angestellt!

Aber ich nahm dat Plüsch an die Leine und ging vorsichtshalber mal gucken..

Und was sehe ich?

Die Dramaqueen mit zwei Kumpels (einer davon der Kroate, der sie letztes Mal hergefahren hatte) und zwei Sheriffs, die tatsächlich zu mir wollten.

Kaum komme ich näher, rennt sie mir schon entgegen, macht dat Plüsch schnell von der Leine los und nimmt es auf den Arm - ich musste erst mal meinen Schock überwinden.

Es sei ihr Hund und ich hätte ihn gestohlen.
Großer Auftritt.
Echt - das hat sie drauf.
Muss man auch wohl, wenn man so viel lügt...

Plüsch's Begeisterung hielt sich in Grenzen - er war nett, wie zu jedem Menschen, da er ein absolut freundlicher Hund ist. Mehr aber auch nicht.

Die Sheriffs fragten sie, ob sie denn den Kaufvertrag für den Hund dabei hätte?

Ne, den habe sie in Berlin vergessen... (hahaha, die hat gar keinen, weil sie den Hund nur abgeholt hat bei der Züchterin, aber nicht bezahlt).

Ich hatte die Quittung natürlich auch nicht bei mir, weil die beim Eigentümer zuhause abgeheftet war.

Also wurde mit der Züchterin telefoniert, die bestätigte, dass der Kroate und die Dramaqueen den Hund letztes Jahr abgeholt und bar bezahlt hatten.

Ja, bar bezahlt - weil der Eigentümer dem Kroaten das Bargeld dafür mitgegeben hatte - natürlich gegen unterschriebene Empfangsquittung mit dem entsprechenden Text - also für IHN den Hund zu kaufen.

Was Sinn macht, denn die Züchterin lebt bei Hannover und ist eine Bekannte vom Kroaten.

Ich verblieb dann mit den Sheriffs so, dass, wenn sie den Kaufvertrag beibringen, ich den Hund herausgeben würde, weil ich eben aktuell nicht nachweisen konnte, dass es nicht ihr Hund sei.

Woraufhin sich die Drei ind den Laster setzten und nach Garbsen fuhren, um den "Kaufvertrag" - also die Kopie der Züchterin" zu holen.

Plüsch blieb erst mal bei mir.

So leise hatte ich die Hoffnung, dass der Kroate nun langsam Schiss bekäme, weil er gerade dabei war, sich der Beihilfe zur Urkundenfälschung schuldig zu machen und die Dramaqueen in Griff hätte.

Einfach zurück fahren nach Berlin und nie wieder auftauchen...

Nö.
Die kamen nach drei Stunden kackfrech zurück mit einem getürkten Kaufvertrag (den ich natürlich kopiert habe) und sackten dat Plüsch ein.

Wobei das halbe Dorf zusah, denn man hatte gerade ein Treffen auf dem Dorfplatz.

Das war so peinlich (nicht für mich, aber für die Dramaqueen, nur die hat's wahrscheinlich nicht geschnallt) - stieg sie doch aus dem Laster aus und sah uns alle da sitzen, erhob den einen Arm und meinte "hi - ich bin die Conny!"

Alle guckten sie an, als wäre sie ein Alien... da hat sie dann endlich gemerkt, dass sie nicht auf einem roten Teppich steht und knickte ein.

Die haben dat Plüsch dann mitgenommen.

Seit dem textet sie den Eigentümer zu von wegen der Hund sei ja bei mir völlig verfilzt (????) und sie habe ihn scheren lassen müssen und Gottseidank sei Sommer, sonst würde er sich erkälten...

Na ja.
Keine Ahnung, wo sie derzeit untergekrochen ist.

Aber das wird ihr nicht helfen.
Sie hat die Büchse der Pandora geöffnet.
Geh googeln, wenn Du nicht weißt, was das bedeutet.

Sie hat nicht nur die Hand, die sie die letzen eineinhalb Jahre gefüttert hat, gebissen, sondern auch meine Geduld überstrapaziert.

Das war sehr dumm.
Auch vom Kroaten.
Der hätte eigentlich wissen müssen, dass er da wissentlich beim Betrug und der Urkundenfälschung mithilft....

OmG Natschko - do you really think she is worth it????? You are too young for her. She plays with you...like with everyone of us....

Es scheint so, als dass jetzt der Punkt erreicht ist, an dem Dir, meine Liebe, Deine Grenzen aufgezeigt werden.

Und das ist bitter nötig, denn Du wirst nicht jünger und es reicht, dass Du die Menschen, die Dich lieben oder mal geliebt oder sehr gerne gemocht haben, immer wieder enttäuschst und belügst.

Gib mir meinen Hund zurück, und zwar subito.
Höre auf, zu lügen.

Hör auf, zu kiffen und stell Dich endlich dem Leben!

Mach endlich eine Ausbildung bzw. bringe sie zu Ende.

Man sagt immer "es ist nie zu spät" - das aber ist falsch.
Das gilt nur für Einsichten.

Egal - Ich bin durch mit Dir.
Auch wenn Du mir immer gesagt hast, ich sei Deine Mama ...
Nein, ich bin es nicht.

Eine Mutter kannst Du so quälen.
Mich nicht.

Und was ich überhaupt völlig asozial finde von Dir, dass Du den Jungen (Natschko) in Deine Betrügereien mit hineinziehst.
Das ist richtig übel von Dir.

Aber Du wirst die Folgen spüren.

Anscheinend hast Du kein Gewissen mehr.
Vielleicht würde Dir eine Therapie helfen - aber dazu musst Du erst einmal einsichtig sein.

Das Leben, welches Du lebst, geht unweigerlich bergab.
Noch bist Du hübsch, noch findest Du Jobs....

Aber die Menschen, die es gut mit Dir meinen, stößt Du vor den Kopf, belügst und bestiehlst sie oder ziehst sie mit in Deine kriminellen Taten (wie jetzt Natschko) herab und bald wirst Du alleine sein.
Und einsam.

Und zwischendurch vielleicht mal im Knast, was schon bald passieren kann.

OK - vielleicht wirst Du dann wach.
Aber meinen Hund kannst Du dahin nicht mitnehmen - also bringe ihn zurück.
Subito
Plötzlich
Zackzack!

Hier ist er glücklich, hier kann und darf er Hund sein.

Das einzige Angebot, was ich Dir mache, ist, dass ich ihn abhole.

Wie gesagt - er gehört Dir nicht, Du hast ihn nicht gekauft, sondern nur abgeholt und dann einen Kaufvertrag fälschen lassen.





Montag, 26. Juni 2017

Caspar, "dat Plüsch", hat Spaß....


Auch "dat Plüsch" hat Spaß am Dorf.

Was ihn angeht, er mehr als ich, denn ICH bin diejenige, die ihm nach feuchten Wiesengängen und vor allem dem, was da so drin ist, die Pfoten abduschen muss.

Und Kämmen... das Seidenfellchen macht seinem weiteren Kosenamen zwar alle Ehre, aber Grannen, herumliegende Silage und Sonstiges fieseln sich in das "Fellchen" und wollen behutsam wieder herausgekämmt werden...

Also da war das Alien natürlich hyperpflegeleicht gegen mit seinem Kurzfell.

Aber sie sind sowieso völlig gegensätzlich, da ist kein Vergleich möglich.

Gut, nun war das Alien bereits 4 Jahre, als ich es bekam, und dat Plüsch ist man gerade ein knappes Jahr alt.

Und Kinder, die man hat, können ja auch sehr, sehr unterschiedlich sein...

Egal.

Dat Plüsch hat jetzt einen Buddy.
Anton, den Zwergpudel.
Weißblond.

Und die spielen Ball.
Je länger, je lieber.
Powern sich aus wie doof.

Da werde ich schon vom Zusehen kurzatmig.

Aber Anton ist auch hilfsbereit... holt zum Beispiel den Ball unter dem Betonkasten raus, weil dat Plüsch da nicht so richtig unter passt...

(Ok, und haut dann damit wieder ab...)

Ich hab meinen Ball - wo bleibst du denn???
na, was machste denn da?

Tz tz - Ball verloren?
Das ist zu eng....

Lass mich mal....

gleich hab ich ihn...

Achtung - hab ihn - komme zurück....

So, geschafft....

Und jetzt fang mich!!!

OK - weiter gehts!!!!


Irgendwann kann ich einen Heimwerkerladen aufmachen...

Vorab: ich habe keine Ahnung, warum Blogger hier so dämlich lange Absätze einfügt! Sie lassen sich auch nicht korrigieren... (ich bin aber dankbar, wenn ich einen Tipp bekäme...)

Was ich wegen dieses mobbenden Stümpers schon alles doppelt gekauft habe...

Nun ja, andere Frauen kaufen Schuhe...
Ich liebe Baumärkte. Und es schadet ja auch nichts, zukünftig, irgendwann, wenn das Karma diesen kleinen Mistkerl erwischt hat, Ersatzwerkzeuge mein eigen zu nennen.

Ich überlege gerade, ob ich mir nicht auch noch einen 2. Standmixer zulegen sollte - dann kann ich meinen "alten" ins Atelier nehmen zum Herstellen von Pulpe für's Papierschöpfen.... Immer schön positiv denken!!! Oder ich kann zukünftig (irgendwann) mit Freunden gleichzeitig um die Wette Schleifen, Sägen, Bohren, Schrauben.... Nur gerade ärgert es mich. Ich brauche mindestens 4 - besser 8 - ganz stinknormale Zwingen. Und einen rechten Winkel (wäre hilfreich). Sonst wird mein Treppengeländer sehr wahrscheinlich schief. Und ich habe sie - zuhauf!!! - allerdings irgendwo auf dem Scheunenboden, den der kleine Erdogan bewacht wie die Jungfräulichkeit seiner Töchter... (Sorry, aber mir fällt gerade kein besserer Vergleich ein)

Und einen (zweiten) Schwingschleifer, um die Binderfarbenklecksereien endlich von den Holzdielen zu entfernen. Gut, dann werde ich einen von den beiden (irgendwann) nur zum Filzen nehmen....
Auf jeden Fall habe ich mit meinen heißgeliebten Samla-Kisten vom Schweden schon mal eine "Werkbank" improvisiert, um die beiden Treppengitter zusammenzuschrauben.
Und deshalb sind die Zwingen so wichtig.
"Werkbank" (Probe-Legen)
Das Streichen der Fachwerkbalken geht auch voran - es ist ein wenig mühselig und meine Motivation befindet sich nicht gerade auf dem Höhepunkt - aber es klappt alles so, wie ich es mir vorgestellt habe.
Fotos davon gibt es, wenn fertig ^^^^

Sonntag, 25. Juni 2017

Gedanken zu "Geiz ist geil"... oder die Möchtegern-Kunden

Da bin ich doch heute ganz per Zufall auf einen Vierzeiler unseres hochverehrten Wilhelm Busch gestoßen -
und der hat mir ausnehmend gut gefallen.
Wer von den kreativ Schaffenden unter uns kennt es nicht - das krankhafte Gefeilsche mancher Möchtegern-Kunden?
Die Schnäppchen-Mentalität, das dümmliche Vorrechnen von Materialkosten, als ob unsere Ideen und Arbeit nichts wert wären...
Gut, ich muss nicht davon leben, für mich ist es ein Zubrot.
Und insofern kann ich es mir leisten, NEIN! zu sagen.
Weil mir meine Arbeiten einfach das wert sind, was ich dafür ansetze.
Und nein, ich spreche nicht über Preisnachlässe gegenüber Kunden - das sind dann i.d.R. aber Menschen, die es mir wiederum wert sind.
Weil ich weiß, dass sie nicht aus Geiz feilschen, sondern liebend gern den veranschlagten Preis, wenn nicht sogar noch mehr zahlen würden, wenn sie denn entsprechend "flüssig" wären.
Das entscheide aber immer noch ich, bzw. mein Herz oder mein Bauch.
Die, die davon allerdings leben müssen, die haben es da schon schwerer, denn allein vom Stolz und Charakter lassen sich die eigenen Rechnungen nicht begleichen.
Aber auch hier habe ich ein gewisses Verständnis, sofern es sich um vereinzelte temporär bedingte Ausnahmen handelt.
Die Damen und Herren aber, die von vornherein alles unterbieten, was auf dem Markt ist (bei vergleichbaren bzw. ähnlichen Produkten), schwillt mir der Kamm.
Da will ich mich jetzt auch nicht näher zu äußern - besser ist es.
Zurück aber zu den Möchtegernkunden, den Schnäppchenjägern...
Wer künstlerisch arbeitet oder wie auch immer Unikate aller möglichen Art herstellt, sollte sich diesen Vierzeiler ganz intensiv verinnerlichen.
Es steckt so viel Wahrheit darin - und letztendlich auch Selbsterkenntnis, wenn Wilhelm Busch - hier als "Kunde" - schreibt:
Mit scharfem Blick, nach KennerweiseSeh ich zunächst mal nach dem Preise.Und bei genauerer BetrachtungSteigt mit dem Preise auch die Achtung.

Genau DAS ist es - die Achtung und der Respekt vor dem, was geschaffen wurde und nun das Objekt meines Interesses ist - also die Anerkennung eines WERTES.
Und ja, Werte sind meist subjektiv.
Das ist ja auch richtig so.
Aber wer meine Sachen so gering schätzt, dass er sie nur kaufen würde, wenn ich mich auf seine Schacherei einlasse - der kann mich mal.
Ich überlege mir gerade, ob ich mir für die nächste Ausstellung (so Karma will...) ein paar extra-Visitenkarten drucke...nur für diese Möchtegernkunden, mit dem o.g. Vierzeiler auf der Rückseite....

Samstag, 17. Juni 2017

Friesenzaun, Treppenschacht und Caspar...

Es gibt ja nichts, an das man sich schneller gewöhnt als ein Provisorium.
Mein ganzes Wohnumfeld ist eines...

Na ja, auf einen Typen reingefallen, der zwar das vereinbarte Geld für die Restaurierung eingestrichen, aber dafür nur Pfusch und den noch nicht mal fertig geleistet - also seine Arbeiten Anfang März einfach abgebrochen hat.
Koffer als Sicherungs-Abdeckung 


gestrichene Latten zum Trocknen

Anstelle eines Arbeitstisches... Lattengerüste ;-
Lattenzaun, Beschläge und Werkzeug - und ein kaputter Staubsauger (Schleifstaub - Opfer, da der sogenannte "Baufachmann" seinen Abschliff der Rigipsplatten natürlich nicht entfernt hatte...)


Caspar... irgendwie ahnt er, dass es für ihn ist... ;)

Latten-"Werktisch"

Trocknung

Trocknung

Konservierung

Seitenansicht.. muss noch gestrichen werden
Frischer Malerpfusch an altem Gebälk...


Malerpfusch





Also darf /muss ich jetzt selbst Hand anlegen.

Bis in den April hinein ging das gar nicht, weil ich ja hier ohne Heizung saß, und mit kalten Fingern lässt sich schlecht arbeiten.

Und nein - ich wohne hier nicht, ich mache "Indoor-Camping".
Das bezeichnet es wohl am treffendsten.

Was mich dabei am meisten nervt, ist, dass ich nicht arbeiten kann - OK - dafür funzen jetzt Internet und TV und mein Kopf zerspringt fast vor neuen Ideen, die umgesetzt werden wollen, sobald das Atelier bezugsfertig ist...

Ach so - und die Sache mit dem Typen, die geht ihren Gang, juristisch gesehen.
Der wird seines Lebens nicht mehr froh - ist er jetzt ja auch schon nicht.

Ich mache mich jetzt erst einmal an die Absicherung des Treppenschachtes - habe eine Weile überlegt, wie und mit was.

Immerhin ist hier oben offenes Fachwerk... und das mit wunderbar alten, krummen Balken.

Als Ergebnis habe ich dann einen "Friesenzaun" bestellt - 2m lang, alle Latten einzeln.

Die streiche ich mit einem wasserlöslichen Holzlack (matt), der in der Farbe zum Gebälk passt.
Und dann werde ich sie zusammenbauen und an die Stützbalken montieren, so dass der kleine Caspar da nicht herunterfallen kann.

Und - das ist der Trick - sie auch geöffnet werden können, sollte man mal was Längeres über die ziemlich schmale Treppe nach oben oder unten transportieren müssen.

Und natürlich - die Beseitigung der wirklich unverschämten Maler-Schlampereien.
Alles weiße Binderfarbe (siehe Fotos - ha, das wollen Profis sein????) , kaum ab zu bekommen.

Na ja, ist ja alles dokumentiert und sein Karma kreist schon über ihm... und seiner Frau, die dies alles gedeckt und mich zum Narren gehalten hat...

Bis zum kommenden Winter habe ich es hier hoffentlich wieder warm und gemütlich und kann vor allem wieder künstlerisch arbeiten.

Zumal es mir hier in meinem Dorf gefällt.

Sonntag, 11. Juni 2017

POLIT - FRUST

Es ist wirklich peinlich, dass diese Comic-Kopie es tatsächlich an die Spitze der USA geschafft hat .



Und das damit, die Armen zu belügen und die Reichen noch reicher zu machen.
Was aber wieder zeigt, dass letztendlich doch JEDER nur an sich bzw. seinen Vorteil denkt... so zum Beispiel die Kohlearbeiter an den Erhalt ihrer Minen... und nicht einen Schritt weiter.
Und die Rassisten nur an die Vernichtung ihrer Feindbilder, weil sie nicht begreifen, dass wir alle aus der selben Ursuppe stammen...
Na klar - und die Reichen, weil sie keine Moral und keinen Anstand mehr kennen sondern nur noch Gier und Gier und ansonsten - nach uns die Sintflut.
Den Reichen werfe ich das vor.
Den Rassisten ebenfalls.
Den "Armen" nur ihre Dummheit, für die sie letztendlich nichts können, denn jedem Staat ist es daran gelegen, seine Wähler möglichst dumm zu halten.
Das Traurige daran ist, dass es bisher keinem Volk gelungen ist, seine politische Vertretung sauber zu halten bzw. zu säubern - vielleicht ausgenommen die Isländer?
Aber die haben ja den Vorteil, dass sie relativ isoliert auf ihrer Insel leben und sich nicht so leicht vom Festland her infizieren können...
Irgendwie komme ich mir langsam vor wie zurückversetzt ins Mittelalter - nur alles ein wenig moderner.
Zumindest habe ich den Vorteil der freien Meinungsäußerung.
Mehr aber eigentlich nicht.
Immerhinque....
Na ja, und ein gewisses soziales Netz, das mich ein wenig auffängt, wenn ich es beanspruchen muss.
Eigentlich sollte ich dankbar sein.
Habe meine Rente, kann auf einen gewissen Erfolg in meiner beruflichen diversen Laufbahnen zurückblicken, hatte und habe viel Spaß und Reisefreiheit, kann mich gegen kleine Arschlöcher wehren, soweit mein Budget reicht, musste an keinem Krieg teilnehmen, bin anscheinend immer noch relativ gesund, habe Freunde, die nicht verfolgt werden, habe einen (oder wahrscheinlich mehrere) Schutzengel, die mich vor Katastrophen bewahren, teile mein Leben jetzt wieder mit einem Hund, was ich eigentlich gar nicht wollte, aber was mir anscheinend gut tut (und ihm auch), bin künstlerisch begabt, habe einen wunderbaren Hausstand samt aller Materialien, die ich für mein künstlerisches Schaffen brauche, in der Scheune nebenan gelagert - kann also irgendwann da wieder dran - lebe in einem liebenswert alten Häuschen mit all seinen Macken, in einem bisher liebenswerten winzigen Dorf in einer wunderbaren Umgebung....
STOPP.
Ja, es geht mir gut.
Aber es geht mir gar nicht mehr gut, wenn ich mir so den aktuellen POTUS (President Of The United States) ansehe.
Der scheint keine Ahnung von Politik zu haben - dem geht es nur um Geld und Macht .
Ein klassischer Fall für die Psychiatrie.
(Aber das war Adolf ja auch und keinen hat's gekümmert...)
Und auch, was unsere deutschen Waffenpolitiker alles so an wen verhökern.
Um nur ein paar Kleinigkeiten zu nennen.
Und dann die Folgen dieses Hasses aufgrund "politischer" ( = wirtschaftlicher Interessen der sogenannten Großmächte) Entscheidungen... sprich Terrorismus (nein, nicht Freiheitskampf, denn er unterliegt mittlerweile den selben Kriterien wie die Politik der frei gewählten sogenannten Volksvertreter der "freien Welt")...
Dann muss ich einfach erkennen, dass ich auf einem Pulverfass lebe.
Also ich und wir alle, aber ich schreibe hier ja nur über mich.
Aber - auch meine Kinder und Enkelkinder müssen hier leben - und das wahrscheinlich länger als ich.
Ne, im Moment macht das Leben keinen Spaß.
Auch, wenn es mir gut geht (trotz der Villa Kunterbunt mit ihren Problemen).
Ich geh das alles jetzt verdrängen und kümmere mich um das Gitter oben um den Treppenaufgang. Den hab ich ja bisher mit Koffer und Samla-Kisten abgedeckt, damit der kleine Scheißer da nicht zufällig runterfällt.
Friesenzaun... mit Scharnieren zum Aufklappen, falls nötig... meine Idee.
Muss die Latten aber erst streichen, damit sie zum Fachwerk passen.
Fotos und Infos jibbet später.

Samstag, 10. Juni 2017

Villa Kunterbunt - und doch ein Schutzengel - wieder mal....

Anfang der Woche habe ich mich gewundert, warum so viel Wasser im Kühlschrank rumpfütztete - na ja, bei dem Preis wohl nicht die optimale Abtau-Automatik...? (ist ja auch nur ein (allerdings neuer) Behelfskühlschrank bis dann die Küche mal fertig ist...)

Dann wollte ich mir Kaffee machen und der Wasserkocher ging nicht.
OK - dann war es wohl doch die Sicherung?
Ah ja - Kippschalter auf "0", also kippen - ein Funke, ein Knall und der Schalter stand wieder auf "0".
Kann ja mal passieren - also nochmal.

Dasselbe.
Seltsam.
Der kann mich mal!

Kühlschrank und Geschirrspülmaschine auf die andere Seite geschoben und die Steckdosenleiste im Hausflur eingestöpselt.
Strom wieder da, Kaffee gerettet, Kühlgut auch.
Bin ja nicht doof.

Meinen Elektriker angerufen - er kann am Donnerstag nachmitag.
OK - Strom fließt ja außer im "Ess"bereich und im "Wohn"zimmer.
(Beide Bereiche befinden sich noch im Rohzustand, also nicht bewohnbar)

Nun weiß ich wenigstens, welche Räume von Kippschalter 5 bedient (oder bestreikt) werden.
Die alte Beschriftung in der Kastentür (muss noch aus Nachkriegszeiten stammen) ist nämlich sowohl unvollständig als auch unleserlich.

Donnerstag irgendwie den Elektriker verpasst, neuer Termin heute.

Auch bei ihm funkte und knallte es, als er die Sicherung überprüfte, also begab er sich auf Ursachenforschung.

Und nein, ich hab nix angeschlossen. Zumindest nicht "an".

Und dann - der kleine Radiator steckte noch in der Steckdose im Wohnzimmer. Aber natürlich nicht eingeschaltet.
Einfach nur so.
Seit dem ich ihn bekommen hatte.
Stecker mal rausgezogen - oh.
ohaueohhhhh.
Siehe Foto.

Und die Wand über der Steckdose sieht auch nicht gesund aus, sondern leicht feucht (siehe Foto).

Da muss irgendwie Wasser reingekommen und in die Steckdose gesickert sein.

Was hab ich mal wieder für ein Glück gehabt!!!!
Ne ehrlich!
Stellt Euch vor, das Wohnzimmer wäre fertig gewesen und ich hätte genau in dieser (na klar, welche sonst!) Steckdose den wunderschönen Riesenfernseher angeschlossen - der wäre jetzt hin!!!!

Also haben wir (also mein junger Elektrikerfreund) diese Steckdose erst mal still gelegt, und weil er eh da war, hat er mir auch gleich mal die ganzen ca 30 Schalter und Steckdosen fertig montiert, die der Baustümper (das ist der Typ, der angeblich selbständiger Bauunternehmer ist aber anscheinend nicht wirklich Ahnung hat oder einfach nur herumpfuscht und hier so ziemlich alles versaut hat anstatt es professionell bezugsfertig zu renovieren) ja nur offen überstrichen oder übertapezieren lassen hat.

OK - für diesen Schaden kann der Typ wohl nichts, denn die Wand hat er ja wohl nur übergestrichen.


Jetzt würde ich nur gerne wissen, wo das Wasser herkommt... auf jeden Fall sieht es aus als wie von oben.
Es geht weiter...

Caspar, der kleine Malteser, hat sich erstaunlich schnell eingelebt.

Der Krümel ist so was von voller Vertrauen, dass es mir schier das Herz zerreißt.

Ja, das Alien hat mir auch bis zum Ende und zurück vertraut, aber doch bitte nicht gleich in der ersten Woche!

Der Fairness halber muss ich sagen, dass das auch am ehemaligen Frauchen liegen kann, denn er scheint bei ihm keine schlechten Erfahrungen gemacht zu haben und auch nicht bei seinem Ersatzpapa - das ist zumindest eine solide und sehr positive Basis.

Der Auto-Unfall war schlimm, seine Folgen auch - aber er hat sie zumindest nicht in Verbindung mit seinen Menschen gebracht.

Nun müssen wir immer noch alle 2 Tage den Verband wechseln, und am Wochenende geschah das eben ohne Tierarzt, aber mit Menschen-Doc und Menschen-Krankenschwester.

Hat ja auch geklappt, nur, dass der Caspar so irgendwie die Schnauze voll hat von Verbänden -
und das definitiv am Montag morgen.

Das Füßlein zeigte sich ohne Verband mit heilendem Rohfleisch, um es mal einfach zu beschreiben.

OK - wir hatten kein Hansaplast mehr vorrätig, und insofern sollte das hochgelobte Duct-Tape dessen Funktionen übernehmen.



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