Montag, 26. Juni 2017

Caspar, "dat Plüsch", hat Spaß....


Auch "dat Plüsch" hat Spaß am Dorf.

Was ihn angeht, er mehr als ich, denn ICH bin diejenige, die ihm nach feuchten Wiesengängen und vor allem dem, was da so drin ist, die Pfoten abduschen muss.

Und Kämmen... das Seidenfellchen macht seinem weiteren Kosenamen zwar alle Ehre, aber Grannen, herumliegende Silage und Sonstiges fieseln sich in das "Fellchen" und wollen behutsam wieder herausgekämmt werden...

Also da war das Alien natürlich hyperpflegeleicht gegen mit seinem Kurzfell.

Aber sie sind sowieso völlig gegensätzlich, da ist kein Vergleich möglich.

Gut, nun war das Alien bereits 4 Jahre, als ich es bekam, und dat Plüsch ist man gerade ein knappes Jahr alt.

Und Kinder, die man hat, können ja auch sehr, sehr unterschiedlich sein...

Egal.

Dat Plüsch hat jetzt einen Buddy.
Anton, den Zwergpudel.
Weißblond.

Und die spielen Ball.
Je länger, je lieber.
Powern sich aus wie doof.

Da werde ich schon vom Zusehen kurzatmig.

Aber Anton ist auch hilfsbereit... holt zum Beispiel den Ball unter dem Betonkasten raus, weil dat Plüsch da nicht so richtig unter passt...

(Ok, und haut dann damit wieder ab...)

Ich hab meinen Ball - wo bleibst du denn???
na, was machste denn da?

Tz tz - Ball verloren?
Das ist zu eng....

Lass mich mal....

gleich hab ich ihn...

Achtung - hab ihn - komme zurück....

So, geschafft....

Und jetzt fang mich!!!

OK - weiter gehts!!!!


Irgendwann kann ich einen Heimwerkerladen aufmachen...

Vorab: ich habe keine Ahnung, warum Blogger hier so dämlich lange Absätze einfügt! Sie lassen sich auch nicht korrigieren... (ich bin aber dankbar, wenn ich einen Tipp bekäme...)

Was ich wegen dieses mobbenden Stümpers schon alles doppelt gekauft habe...

Nun ja, andere Frauen kaufen Schuhe...
Ich liebe Baumärkte. Und es schadet ja auch nichts, zukünftig, irgendwann, wenn das Karma diesen kleinen Mistkerl erwischt hat, Ersatzwerkzeuge mein eigen zu nennen.

Ich überlege gerade, ob ich mir nicht auch noch einen 2. Standmixer zulegen sollte - dann kann ich meinen "alten" ins Atelier nehmen zum Herstellen von Pulpe für's Papierschöpfen.... Immer schön positiv denken!!! Oder ich kann zukünftig (irgendwann) mit Freunden gleichzeitig um die Wette Schleifen, Sägen, Bohren, Schrauben.... Nur gerade ärgert es mich. Ich brauche mindestens 4 - besser 8 - ganz stinknormale Zwingen. Und einen rechten Winkel (wäre hilfreich). Sonst wird mein Treppengeländer sehr wahrscheinlich schief. Und ich habe sie - zuhauf!!! - allerdings irgendwo auf dem Scheunenboden, den der kleine Erdogan bewacht wie die Jungfräulichkeit seiner Töchter... (Sorry, aber mir fällt gerade kein besserer Vergleich ein)

Und einen (zweiten) Schwingschleifer, um die Binderfarbenklecksereien endlich von den Holzdielen zu entfernen. Gut, dann werde ich einen von den beiden (irgendwann) nur zum Filzen nehmen....
Auf jeden Fall habe ich mit meinen heißgeliebten Samla-Kisten vom Schweden schon mal eine "Werkbank" improvisiert, um die beiden Treppengitter zusammenzuschrauben.
Und deshalb sind die Zwingen so wichtig.
"Werkbank" (Probe-Legen)
Das Streichen der Fachwerkbalken geht auch voran - es ist ein wenig mühselig und meine Motivation befindet sich nicht gerade auf dem Höhepunkt - aber es klappt alles so, wie ich es mir vorgestellt habe.
Fotos davon gibt es, wenn fertig ^^^^

Sonntag, 25. Juni 2017

Gedanken zu "Geiz ist geil"... oder die Möchtegern-Kunden

Da bin ich doch heute ganz per Zufall auf einen Vierzeiler unseres hochverehrten Wilhelm Busch gestoßen -
und der hat mir ausnehmend gut gefallen.
Wer von den kreativ Schaffenden unter uns kennt es nicht - das krankhafte Gefeilsche mancher Möchtegern-Kunden?
Die Schnäppchen-Mentalität, das dümmliche Vorrechnen von Materialkosten, als ob unsere Ideen und Arbeit nichts wert wären...
Gut, ich muss nicht davon leben, für mich ist es ein Zubrot.
Und insofern kann ich es mir leisten, NEIN! zu sagen.
Weil mir meine Arbeiten einfach das wert sind, was ich dafür ansetze.
Und nein, ich spreche nicht über Preisnachlässe gegenüber Kunden - das sind dann i.d.R. aber Menschen, die es mir wiederum wert sind.
Weil ich weiß, dass sie nicht aus Geiz feilschen, sondern liebend gern den veranschlagten Preis, wenn nicht sogar noch mehr zahlen würden, wenn sie denn entsprechend "flüssig" wären.
Das entscheide aber immer noch ich, bzw. mein Herz oder mein Bauch.
Die, die davon allerdings leben müssen, die haben es da schon schwerer, denn allein vom Stolz und Charakter lassen sich die eigenen Rechnungen nicht begleichen.
Aber auch hier habe ich ein gewisses Verständnis, sofern es sich um vereinzelte temporär bedingte Ausnahmen handelt.
Die Damen und Herren aber, die von vornherein alles unterbieten, was auf dem Markt ist (bei vergleichbaren bzw. ähnlichen Produkten), schwillt mir der Kamm.
Da will ich mich jetzt auch nicht näher zu äußern - besser ist es.
Zurück aber zu den Möchtegernkunden, den Schnäppchenjägern...
Wer künstlerisch arbeitet oder wie auch immer Unikate aller möglichen Art herstellt, sollte sich diesen Vierzeiler ganz intensiv verinnerlichen.
Es steckt so viel Wahrheit darin - und letztendlich auch Selbsterkenntnis, wenn Wilhelm Busch - hier als "Kunde" - schreibt:
Mit scharfem Blick, nach KennerweiseSeh ich zunächst mal nach dem Preise.Und bei genauerer BetrachtungSteigt mit dem Preise auch die Achtung.

Genau DAS ist es - die Achtung und der Respekt vor dem, was geschaffen wurde und nun das Objekt meines Interesses ist - also die Anerkennung eines WERTES.
Und ja, Werte sind meist subjektiv.
Das ist ja auch richtig so.
Aber wer meine Sachen so gering schätzt, dass er sie nur kaufen würde, wenn ich mich auf seine Schacherei einlasse - der kann mich mal.
Ich überlege mir gerade, ob ich mir für die nächste Ausstellung (so Karma will...) ein paar extra-Visitenkarten drucke...nur für diese Möchtegernkunden, mit dem o.g. Vierzeiler auf der Rückseite....

Samstag, 17. Juni 2017

Friesenzaun, Treppenschacht und Caspar...

Es gibt ja nichts, an das man sich schneller gewöhnt als ein Provisorium.
Mein ganzes Wohnumfeld ist eines...

Na ja, auf einen Typen reingefallen, der zwar das vereinbarte Geld für die Restaurierung eingestrichen, aber dafür nur Pfusch und den noch nicht mal fertig geleistet - also seine Arbeiten Anfang März einfach abgebrochen hat.
Koffer als Sicherungs-Abdeckung 


gestrichene Latten zum Trocknen

Anstelle eines Arbeitstisches... Lattengerüste ;-
Lattenzaun, Beschläge und Werkzeug - und ein kaputter Staubsauger (Schleifstaub - Opfer, da der sogenannte "Baufachmann" seinen Abschliff der Rigipsplatten natürlich nicht entfernt hatte...)


Caspar... irgendwie ahnt er, dass es für ihn ist... ;)

Latten-"Werktisch"

Trocknung

Trocknung

Konservierung

Seitenansicht.. muss noch gestrichen werden
Frischer Malerpfusch an altem Gebälk...


Malerpfusch





Also darf /muss ich jetzt selbst Hand anlegen.

Bis in den April hinein ging das gar nicht, weil ich ja hier ohne Heizung saß, und mit kalten Fingern lässt sich schlecht arbeiten.

Und nein - ich wohne hier nicht, ich mache "Indoor-Camping".
Das bezeichnet es wohl am treffendsten.

Was mich dabei am meisten nervt, ist, dass ich nicht arbeiten kann - OK - dafür funzen jetzt Internet und TV und mein Kopf zerspringt fast vor neuen Ideen, die umgesetzt werden wollen, sobald das Atelier bezugsfertig ist...

Ach so - und die Sache mit dem Typen, die geht ihren Gang, juristisch gesehen.
Der wird seines Lebens nicht mehr froh - ist er jetzt ja auch schon nicht.

Ich mache mich jetzt erst einmal an die Absicherung des Treppenschachtes - habe eine Weile überlegt, wie und mit was.

Immerhin ist hier oben offenes Fachwerk... und das mit wunderbar alten, krummen Balken.

Als Ergebnis habe ich dann einen "Friesenzaun" bestellt - 2m lang, alle Latten einzeln.

Die streiche ich mit einem wasserlöslichen Holzlack (matt), der in der Farbe zum Gebälk passt.
Und dann werde ich sie zusammenbauen und an die Stützbalken montieren, so dass der kleine Caspar da nicht herunterfallen kann.

Und - das ist der Trick - sie auch geöffnet werden können, sollte man mal was Längeres über die ziemlich schmale Treppe nach oben oder unten transportieren müssen.

Und natürlich - die Beseitigung der wirklich unverschämten Maler-Schlampereien.
Alles weiße Binderfarbe (siehe Fotos - ha, das wollen Profis sein????) , kaum ab zu bekommen.

Na ja, ist ja alles dokumentiert und sein Karma kreist schon über ihm... und seiner Frau, die dies alles gedeckt und mich zum Narren gehalten hat...

Bis zum kommenden Winter habe ich es hier hoffentlich wieder warm und gemütlich und kann vor allem wieder künstlerisch arbeiten.

Zumal es mir hier in meinem Dorf gefällt.

Sonntag, 11. Juni 2017

POLIT - FRUST

Es ist wirklich peinlich, dass diese Comic-Kopie es tatsächlich an die Spitze der USA geschafft hat .



Und das damit, die Armen zu belügen und die Reichen noch reicher zu machen.
Was aber wieder zeigt, dass letztendlich doch JEDER nur an sich bzw. seinen Vorteil denkt... so zum Beispiel die Kohlearbeiter an den Erhalt ihrer Minen... und nicht einen Schritt weiter.
Und die Rassisten nur an die Vernichtung ihrer Feindbilder, weil sie nicht begreifen, dass wir alle aus der selben Ursuppe stammen...
Na klar - und die Reichen, weil sie keine Moral und keinen Anstand mehr kennen sondern nur noch Gier und Gier und ansonsten - nach uns die Sintflut.
Den Reichen werfe ich das vor.
Den Rassisten ebenfalls.
Den "Armen" nur ihre Dummheit, für die sie letztendlich nichts können, denn jedem Staat ist es daran gelegen, seine Wähler möglichst dumm zu halten.
Das Traurige daran ist, dass es bisher keinem Volk gelungen ist, seine politische Vertretung sauber zu halten bzw. zu säubern - vielleicht ausgenommen die Isländer?
Aber die haben ja den Vorteil, dass sie relativ isoliert auf ihrer Insel leben und sich nicht so leicht vom Festland her infizieren können...
Irgendwie komme ich mir langsam vor wie zurückversetzt ins Mittelalter - nur alles ein wenig moderner.
Zumindest habe ich den Vorteil der freien Meinungsäußerung.
Mehr aber eigentlich nicht.
Immerhinque....
Na ja, und ein gewisses soziales Netz, das mich ein wenig auffängt, wenn ich es beanspruchen muss.
Eigentlich sollte ich dankbar sein.
Habe meine Rente, kann auf einen gewissen Erfolg in meiner beruflichen diversen Laufbahnen zurückblicken, hatte und habe viel Spaß und Reisefreiheit, kann mich gegen kleine Arschlöcher wehren, soweit mein Budget reicht, musste an keinem Krieg teilnehmen, bin anscheinend immer noch relativ gesund, habe Freunde, die nicht verfolgt werden, habe einen (oder wahrscheinlich mehrere) Schutzengel, die mich vor Katastrophen bewahren, teile mein Leben jetzt wieder mit einem Hund, was ich eigentlich gar nicht wollte, aber was mir anscheinend gut tut (und ihm auch), bin künstlerisch begabt, habe einen wunderbaren Hausstand samt aller Materialien, die ich für mein künstlerisches Schaffen brauche, in der Scheune nebenan gelagert - kann also irgendwann da wieder dran - lebe in einem liebenswert alten Häuschen mit all seinen Macken, in einem bisher liebenswerten winzigen Dorf in einer wunderbaren Umgebung....
STOPP.
Ja, es geht mir gut.
Aber es geht mir gar nicht mehr gut, wenn ich mir so den aktuellen POTUS (President Of The United States) ansehe.
Der scheint keine Ahnung von Politik zu haben - dem geht es nur um Geld und Macht .
Ein klassischer Fall für die Psychiatrie.
(Aber das war Adolf ja auch und keinen hat's gekümmert...)
Und auch, was unsere deutschen Waffenpolitiker alles so an wen verhökern.
Um nur ein paar Kleinigkeiten zu nennen.
Und dann die Folgen dieses Hasses aufgrund "politischer" ( = wirtschaftlicher Interessen der sogenannten Großmächte) Entscheidungen... sprich Terrorismus (nein, nicht Freiheitskampf, denn er unterliegt mittlerweile den selben Kriterien wie die Politik der frei gewählten sogenannten Volksvertreter der "freien Welt")...
Dann muss ich einfach erkennen, dass ich auf einem Pulverfass lebe.
Also ich und wir alle, aber ich schreibe hier ja nur über mich.
Aber - auch meine Kinder und Enkelkinder müssen hier leben - und das wahrscheinlich länger als ich.
Ne, im Moment macht das Leben keinen Spaß.
Auch, wenn es mir gut geht (trotz der Villa Kunterbunt mit ihren Problemen).
Ich geh das alles jetzt verdrängen und kümmere mich um das Gitter oben um den Treppenaufgang. Den hab ich ja bisher mit Koffer und Samla-Kisten abgedeckt, damit der kleine Scheißer da nicht zufällig runterfällt.
Friesenzaun... mit Scharnieren zum Aufklappen, falls nötig... meine Idee.
Muss die Latten aber erst streichen, damit sie zum Fachwerk passen.
Fotos und Infos jibbet später.

Samstag, 10. Juni 2017

Villa Kunterbunt - und doch ein Schutzengel - wieder mal....

Anfang der Woche habe ich mich gewundert, warum so viel Wasser im Kühlschrank rumpfütztete - na ja, bei dem Preis wohl nicht die optimale Abtau-Automatik...? (ist ja auch nur ein (allerdings neuer) Behelfskühlschrank bis dann die Küche mal fertig ist...)

Dann wollte ich mir Kaffee machen und der Wasserkocher ging nicht.
OK - dann war es wohl doch die Sicherung?
Ah ja - Kippschalter auf "0", also kippen - ein Funke, ein Knall und der Schalter stand wieder auf "0".
Kann ja mal passieren - also nochmal.

Dasselbe.
Seltsam.
Der kann mich mal!

Kühlschrank und Geschirrspülmaschine auf die andere Seite geschoben und die Steckdosenleiste im Hausflur eingestöpselt.
Strom wieder da, Kaffee gerettet, Kühlgut auch.
Bin ja nicht doof.

Meinen Elektriker angerufen - er kann am Donnerstag nachmitag.
OK - Strom fließt ja außer im "Ess"bereich und im "Wohn"zimmer.
(Beide Bereiche befinden sich noch im Rohzustand, also nicht bewohnbar)

Nun weiß ich wenigstens, welche Räume von Kippschalter 5 bedient (oder bestreikt) werden.
Die alte Beschriftung in der Kastentür (muss noch aus Nachkriegszeiten stammen) ist nämlich sowohl unvollständig als auch unleserlich.

Donnerstag irgendwie den Elektriker verpasst, neuer Termin heute.

Auch bei ihm funkte und knallte es, als er die Sicherung überprüfte, also begab er sich auf Ursachenforschung.

Und nein, ich hab nix angeschlossen. Zumindest nicht "an".

Und dann - der kleine Radiator steckte noch in der Steckdose im Wohnzimmer. Aber natürlich nicht eingeschaltet.
Einfach nur so.
Seit dem ich ihn bekommen hatte.
Stecker mal rausgezogen - oh.
ohaueohhhhh.
Siehe Foto.

Und die Wand über der Steckdose sieht auch nicht gesund aus, sondern leicht feucht (siehe Foto).

Da muss irgendwie Wasser reingekommen und in die Steckdose gesickert sein.

Was hab ich mal wieder für ein Glück gehabt!!!!
Ne ehrlich!
Stellt Euch vor, das Wohnzimmer wäre fertig gewesen und ich hätte genau in dieser (na klar, welche sonst!) Steckdose den wunderschönen Riesenfernseher angeschlossen - der wäre jetzt hin!!!!

Also haben wir (also mein junger Elektrikerfreund) diese Steckdose erst mal still gelegt, und weil er eh da war, hat er mir auch gleich mal die ganzen ca 30 Schalter und Steckdosen fertig montiert, die der Baustümper (das ist der Typ, der angeblich selbständiger Bauunternehmer ist aber anscheinend nicht wirklich Ahnung hat oder einfach nur herumpfuscht und hier so ziemlich alles versaut hat anstatt es professionell bezugsfertig zu renovieren) ja nur offen überstrichen oder übertapezieren lassen hat.

OK - für diesen Schaden kann der Typ wohl nichts, denn die Wand hat er ja wohl nur übergestrichen.


Jetzt würde ich nur gerne wissen, wo das Wasser herkommt... auf jeden Fall sieht es aus als wie von oben.
Es geht weiter...

Caspar, der kleine Malteser, hat sich erstaunlich schnell eingelebt.

Der Krümel ist so was von voller Vertrauen, dass es mir schier das Herz zerreißt.

Ja, das Alien hat mir auch bis zum Ende und zurück vertraut, aber doch bitte nicht gleich in der ersten Woche!

Der Fairness halber muss ich sagen, dass das auch am ehemaligen Frauchen liegen kann, denn er scheint bei ihm keine schlechten Erfahrungen gemacht zu haben und auch nicht bei seinem Ersatzpapa - das ist zumindest eine solide und sehr positive Basis.

Der Auto-Unfall war schlimm, seine Folgen auch - aber er hat sie zumindest nicht in Verbindung mit seinen Menschen gebracht.

Nun müssen wir immer noch alle 2 Tage den Verband wechseln, und am Wochenende geschah das eben ohne Tierarzt, aber mit Menschen-Doc und Menschen-Krankenschwester.

Hat ja auch geklappt, nur, dass der Caspar so irgendwie die Schnauze voll hat von Verbänden -
und das definitiv am Montag morgen.

Das Füßlein zeigte sich ohne Verband mit heilendem Rohfleisch, um es mal einfach zu beschreiben.

OK - wir hatten kein Hansaplast mehr vorrätig, und insofern sollte das hochgelobte Duct-Tape dessen Funktionen übernehmen.



Samstag, 13. Mai 2017

Frühlingsfest - meine Herausforderung ;-)

Vorab - meine Facebookfreunde wissen es ja - ich bin zum Landei mutiert.
Es tut mir einfach gut.
So richtig Land - ein Hundertseelendorf, ohne Gasthof, ohne Touristen.... aber dennoch in der Nähe der "Zivilisation".

Um uns herum Felder... Natur... zur Zeit hellgrün leuchtende gemähte Wiesen und intensivgelb "knallende" Rapsfelder - dazwischen braune Felder mit keimender Saat....


Ich fühle mich so sauwohl hier, dass ich es kaum beschreiben kann.

OK - es gibt einige massive Schwierigkeiten, aber die liegen nur daran, dass ich bei der Wahl des Handwerkers, der mein altes Häuschen renovieren sollte, voll in die Sch*** gegriffen habe.

Aber das ist eine andere Geschichte, die zivil- und strafrechtlich geregelt werden wird.

Nun aber zum aktuellen Thema:

Morgen ist das Frühlingsfest, veranstaltet vom Dorfverein.
Mit Life Musik (Country, find ich gut!!), Grill-Brunch und nachmittags Kuchenschlacht....
Es ist doch toll, was die hier so auf die Beine stellen!
(Wie gesagt, das 100-Seelen-Dorf)
Und ich konnte es nicht lassen und hab mich natürlich einspannen lassen... Mangels Küche allerdings nur für Salate und Canapes.
Und weil ich ich bin und nicht aus meiner Haut kann, hab ich's genauso gemacht wie früher, als ich noch schwer Küchenaktiv war und hab die Klappe aufgerissen und gesagt, was mir am ersten durch den Kopf ging: "prima, dann mach ich amerikanischen Krautsalat und thailändischen Glasnudelsalat!" Na und klar, hübsche Canapes.
Füher (bis so vor ca. 35 Jahren) hab ich das so gemacht.
Leute eingeladen zu irgendwas, was ich noch nie zubereitet hatte... das hat Spaß gemacht und ging auch in der Regel richtig gut.
Jetzt trete ich hier gegen "Landfrauen" an... habe auf der einen Seite ein wenig Schiss und auf der anderen Seite reizt es mich.
Nudelsalat kann ja jeder... (doch, ich auch noch).
Meine beiden Salate habe ich noch nie gemacht - nur gegessen.
Aber die sind ja nun auch nicht wirklich die gastronomische Herausforderung.
Ich hab einfach nur mal Spaß daran, etwas anderes beizusteuern als die normalen Salate.
Immerhin weiß ich jetzt, wo ein Asia Laden in der Rattenfängerstadt ist... klein, aber so das Gebräuchliche ist vorhanden.
Und dann kam die liebe Nachbarin noch gestern nachmittag vorbei und meinte, "mo, du bist doch kreativ -" (wer hat ihr das denn erzählt???) - "könntest du nicht auch noch die Gestecke für die Tische machen?".
Na schön, mach ich auch noch.
Bekomme ja alles Material gebracht (wann?????)
Aber nur so geht es bei mir - Challenge und ein wenig Druck, dann komm ich auch mit dem Hintern vom Sofa.
Wenn ich es hin bekomme, jibbet auch noc Fotos die Tage...

Jetzt gehe ich erst mal Weißkohl und Möhren schreddern....

Donnerstag, 4. Mai 2017

Unerwarteter Zuwachs....

video

Bitte nicht wundern über das "Umfeld" - wir wohnen hier leider immer noch ein wenig provisorisch, was die Renovierungsverarsche angeht... (ist ne andere Geschichte)

Wenn man einen Hund so lange gehabt hat - es waren 14 Jahre, er "passierte" mir, als er 4 Jahre alt war - und mit ihm und er mit mir durch Dick und Dünn gegangen ist, dann ist das eine Bindung, die auch der Tod nicht scheidet.

Insofern wollte ich nie wieder ein Haustier haben, denn auch meine Katze Maypenlay, die das Alien erzogen hatte und mit der mich eine absolut identische Bindung vereinte, starb ein Vierteljahr später.Sie war übrigens nur 3 Monate älter als das Alien.

Übrig blieb ich - nicht mehr die Jüngste, den Jahren nach, und vernünftig habe ich damit allen Haustieren abgeschworen.

Bis diesen Montag...

Da schneite mir dann eine kleine Schneeflocke quer durch alle Vorsätze.

Ihr vermutet richtig - diese Schneeflocke hat 4 Beine - 2 davon ziemlich lädiert nach einem Auto- oder Fahrradunfall, Genaues weiß ich nicht. Und ein süßes Schnäuzchen.


Auf jeden Fall hat das Tierchen unheimliches Glück gehabt, denn es hat überlebt.
Und wie es scheint, sieht der sehr langwierige Heilungsprozess auch positiv aus.

Nun bin ich so gar nicht der Typ für "niedliche" Hunde.
Wer das Alien, meinen Seelenhund, kennt, weiß, was ich meine - ein Zwergpnscher ist nun mal nicht niedlich. Auch wenn er klein ist.

Andererseits weiß ich ja, dass ich irgendwie nie ein Tier hatte, was "geplant" war - sie alle waren mir mehr oder weniger "passiert".

Und nun passiert mir so was "Süßes"...

OK, ich habe mir gedacht, es wird schon seinen Sinn haben, also sage erst einmal zu und schau dann, wie es sich entwickelt.

Diese vierbeinige Schneeflocke nennt sich Malteser.
Knapp ein Jahr alt und einfach nur lieb. Und süß.

Ich bleibe skeptisch, zu sehr hängt mir mein Alien noch in allen Herzkranzgefäßen und vor allem in der Erinnerung.

Aber natürlich gebe ich dem Kleinen ein Zuhause, gar keine Frage! Mit allen Konsequenzen - von Hundesteuer über Hundeschule und Haftpflichtversicherung und vor allem aktuell Tierarztkosten und was da noch so alles dazu gehört.

Aber in meinem Herzen sitzt noch das Alien -

Nun habe ich ihn 3 Tage.

Und ich gebe zu, ich habe mit meinem Alien gesprochen und es um Rat gefragt.

Ja Himmeldonnerwetternochmal - auch Hunde haben eine Seele, warum sollen sie also nicht in irgendeinem Himmel sein, wie immer das auch nach dem Verlassen dieser Erde genannt wird?

Und ich beginne, nicht mehr zu vergleichen.
Sondern zu akzeptieren.
Und anzuerkennen.

Akzeptieren, dass dieser kleine Kerl ein eigener Charakter ist, egal, wie er aussieht und auf Aussenstehende wirkt.

Anzuerkennen, mit welch unsagbarem Vertrauen er sich mir öffnet.

Und ganz langsam keimt da ein Gefühl in mir, das nichts zu tun hat mit "niedlich", sondern mit Verantwortung und - ja! - Liebe.

Wir werden noch einen längeren Weg zusammen gehen müssen, um einander so zu verstehen, wie es Partner tun sollen.

Aber der Grundstein ist gelegt.

Und ich glaube ganz fest, dass sich das Alien da oben im Hundehimmel genüsslich streckt und denkt "die zwei - das passt schon!"

Um es klar zu sagen - nicht, dass der kleine Rüde es schlecht gehabt hätte - er wurde wirklich, soweit Zeit war, betuttelt und geliebt.

Aber das reicht nicht.

Ein Hund ist kein Liebesersatz.

Einen Hund darf ich mir erst anschaffen, wenn ich reif dafür bin - und somit weiß, was ich mir damit für eine Verantwortung auflade.

Was aber auch bedeutet, dass ich fest im Leben stehe und somit eine solche Entscheidung treffen kann.

OK - ich gebe zu, dass ich nach Aliens Tod auch immer gesagt habe, ich will kein neues Tier, denn ich weiß nicht, wie lange ich noch fit bin...

In diesem Falle aber habe ich mich darüber hinweg gesetzt.

Zum einen war es ein Notfall. Zum anderen gibt es Menschen, die für den Kleinen da wären, wenn ich es nicht mehr kann.

Und dann ist da noch das "Karma" - vielleicht sollte es so sein.

Beim Alien war es ja noch krasser - ich als "Katzenmutter" ... ne, bitte keinen Hund, da muss ich ja dauernd Gassi gehen....

Apropos Gassi - ich genieße es, wenn ich mit meinem kleinen Humpelbein (welches übrigens darauf zurückzuführen ist, dass das Frauchen mal wieder keine Zeit hatte und den Kleinen einem Freund aufgedrückt hat, der auch nichts für den Unfall konnte, denn er musste arbeiten und hat trotzdem dem Frauchen zu Liebe ja gesagt... und dann ist der Caspar durch eine offenstehende Wohnungstür entwischt (war nicht angeleint) und auf die Straße....) hier über die Felder gehe - es ist so viel wunderbare Natur zu bestaunen...

OK, wir werden die nächste Zeit nicht so viel gehen von wegen des Hinterbeines...

Und ich sehe ihn gar nicht mehr als so "niedlich", sondern langsam als kleinen Kameraden...
Was sicher auch der Rasse entspricht.


Freitag, 21. April 2017

Immer noch keine Bilder neuer Arbeiten von mir...

Nun, dazu muss man wissen, dass ich übelst betrogen worden bin von einem Typen, der sich "selbständiger Handwerker" nennt und das alte Häuschen, in das ich am 15.11.2016 einziehen sollte, bis dahin fertig renoviert haben wollte.
Die vereinbarte Summe hatte er natürlich einkassiert.

Begonnen hatte er damit angeblich Mitte Mai 2016, als er den ersten Abschlag erhielt.

Lange Geschichte - aber im Endeffekt hat er dann Anfang März 2017 die Arbeit hingeworfen und ich musste in ein halbfertiges Haus einziehen - ohne Heizung oder Warmwasser, mit Fußböden, die noch gemacht werden müssen so wie einem Estrich im Wohnzimmer, der Wellen schlägt...
Kurzum übelster Pfusch an allen Ecken und Enden.

hier nur zwei Beispiele aus dem Bad - so arbeitet kein Profi!
Fensterbank so eingefügt bzw. mit Rigips verplattet, dass sich das Fenster nur so weit öffnen lässt...

auch dieses Fenster lässt sich nur bis hierhin öffnen, weil er die Seite falsch und überhaupt verfliest hat.

Und da ich somit keine Möbel stellen kann und auch die Wände noch fertig gestrichen werden müssen (die sind sichtbar nur mit einem Voranstrich versehen - der Fluch von billiger Wandfarbe...) lebe ich hochprovisorisch und verdammt kühl (Innentemperaturen derzeit zwischen 8 und 10°C).

Der Typ setzt darauf, dass ich hier nur zivilrechtlich klagen kann und die Strafanzeige wegen Unterschlagung vielleicht auch abgewiesen wird - wahrscheinlich hat er Erfahrung damit.
Wenn jemand eine Insolvenz hinter sich hat und hinterher immer noch so viele Schulden, dann ist das zu vermuten.

Frei nach dem Motto "einem nackten Mann kann man nicht in die Tasche greifen".

Damit hat er sicher recht - aber seine Familie wird er so nie ernähren können, was bedeutet, dass seine Frau weiterhin ganztags im Bürojob arbeiten muss und die beiden Kinder sich den ganzen Tag lang nach der Schule alleine überlassen sind - und das nicht etwa in einer preiswerten Wohnung, sondern in einem großen Haus, für das die Raten laufen...
Lass da mal irgendwas passieren, dass sie nicht mehr arbeiten kann, dann platzt die Seifenblase.
Er hat ein P-Konto, sie ein Guthabenkonto....

Sie weiss das auch, genauso, wie sie weiss, das er das Geld unterschlagen hat, aber hat sich in ihrer Scheinwelt arrangiert, weil sie nicht den Mut hat, die Konsequenzen zu ziehen.Sie hat oft mit mir darüber gesprochen. 

Jedenfalls ist mein derzeitiger Wohnzustand unzumutbar, aber da muss ich jetzt erst einmal durch.

Und deshalb kann ich auch nicht arbeiten, was mich ziemlich nervt, denn ich brauche meine Arbeit für mein Wohlbefinden -, abgesehen von den Verkäufen, die mir so entgehen.

Und ich verfüge auch leider nicht über die zusätzlichen Mittel, jetzt mal eben einen echten Handwerksbetrieb zu beauftragen, der den Pfusch beseitigt und die restlichen Arbeiten fertig stellt.

Also ist Geduld angesagt.
Ich werde des öfteren gefragt, wie ich diese meine Situation eigentlich so aushalten könne...
Nun, dann habe ich mal darüber nachgedacht und bin zu folgender Erklärung gelangt:
Ich muss mindestens drei gute Feen gehabt haben, die mir ihre Gaben in die Wiege gelegt haben:
Fantasie, unerschütterlichen Realo-Optimismus und Humor.
Aus beidem entwickeln sich dazu auch noch weitere nützliche und positive Möglichkeiten, die man nutzen kann.
Die Fantasie ist gut dafür, Kraft zu schöpfen, sofern man sie nicht nur zum Träumen nutzt und darüber die Realität verpasst.
So sitze ich z-B. leicht unterkühlt in meinem fast leeren, gipsverstaubten Häuschen und stelle mir vor, wie ich es einrichten werde.
Und freue mich dazu, dass ich so genügend Zeit habe, Fehler dabei zu korrigieren.
Oder ich stelle mir vor, was ich alles mit dem Gärtchen anstellen werde, wenn endlich Gärtnertermin und trockenes Wetter zusammentreffen.
Parallel dazu kommt der Realo-Optimismus zum Tragen. Der hat sich entwickelt, als ich als junge Frau rückblickend festgestellt habe, dass mir nichts in meinem Leben wirklich zum Nachteil gereicht hat - egal, wie schlimm manche Zeiten oder Erlebnisse auch waren. Im Gegenteil...
Und daraus wiederum ist ein unerschütterlches Vertrauen gewachsen, welches mich durch Tiefschläge leitet.
Verbunden werden diese beiden Gaben durch den Humor - so muss ich z.B. doch immer wieder grinsen, wenn ich hier eingemummelt durchs Häuschen schleiche - ne, mo, die doch immer einigen Wert auf ihr Äußeres legte, läuft nun rum wie eine, die keinen Kleiderschrank hat und deshalb so viel wie möglich auf dem Leib trägt... Das lehrt mich, meinen Hut vor den Menschen zu ziehen, die ohne Zuhause irgendwo kampieren müssen.
Da geht es mir doch richtig gut gegen!
Und ich kann mich einfach auch über Kleinigkeiten zu freuen, was ganz wichtig ist.
Sich zu ärgern, zu lamentieren, zu klagen - was nützt es?
Es ist destruktiv und vergiftet die Seele.
Da muss man immer ganz schnell wieder raus, egal wie.
Den Fokus verlagern.
Hurra, ich hab jetzt Internet! (ja, dafür fehlt es an allen anderen Ecken und Kanten - ABER es war doch viel schlimmer, als ich dazu noch kein Internet hatte...) - man kann das üben, den Blick zu schärfen auf die kleinen positiven Dinge, die sich um einen herum ereignen.
Was habe ich wieder für Glück gehabt - mein Luftbett muss undicht geworden sein, während der Nacht musste ich es die letzten 10 Tage 2-3 mal aufblasen, wenn ich nicht morgens auf dem Boden aufwachen wollte... an mein Bett komme ich derzeit nicht... Und schon hat ALDI ein Luftbett im Angebot, sogar mit eingebauter Pumpe! Heute Nacht fürstlich geschlafen!!!
Es fügt sich alles.
Ein wenig Geduld, Humor, Lebensvertrauen - dann klappt es auch.
Was nicht bedeutet, dass ich das kleine Arschloch nicht auf meiner Hobbyliste habe - aber ich vergeude und vergifte meine Zeit nicht mit Racheplänen.
An dem, was geschehen ist, kann ich nichts mehr ändern.
Alles andere ist in Arbeit.
Und auch für diesen kleinen Jasager wird die Quittung kommen - das muss nicht mal von mir sein. Mir tut er jetzt schon fast leid...
Ich hab das jetzt nicht geschrieben, um zu suggerieren, was ich doch für ein toller Mensch sei, sondern um vielleicht den einen oder anderen Gedankenanstoß zu geben.

Dienstag, 11. April 2017

Aktuell...

Ein Motivationsbecher-Geschenk  - Danke!!

Bin gerade eben ein wenig erschrocken - der (vor)letzte Post von mir war von vor Weihnachten...

Nun, dazu muss man wissen, dass ich eigentlich seit dem 15.November 2016 hätte in mein  kleines, neues (sehr altes) Häuschen in einem kleinen Dorf hätte einziehen sollen - so war es vereinbart mit dem Menschen, der den Auftrag seit Mitte Mai 2016 übernommen hat, das alte Häuschen bis spätestens dann bezugsfertig zu renovieren.

Aber anscheinend bin ich hier einem Hochstapler (was Können und Erfahrung) und Betrüger ( was den Umgang mit dem komplett erhaltenen Geld und die Erfüllung des Werkvertrages angeht) aufgesessen.

Ich will mich jetzt hier nicht detailliert dazu äußern. Strafanzeige ist gestellt, zivilrechtliche Schritte folgen ebenfalls.

Ich wollte nur vermelden, warum ich hier immer noch nicht wieder regelmäßig in gewohnter Weise poste.

All mein Hab und Gut ist noch immer eingelagert, weil ich es nicht auf die alten renovierungsbedürftigen Böden und den krummschiefen neuen Estrich hier stellen kann.
Der Typ hat zudem fluchtartig Anfang März die Baustelle verlassen und halbfertig zurückgelassen.

Vielleicht gut so, denn so können die ganzen Pfuschereien in Ruhe dokumentiert und korrigiert werden.

Somit kann ich auch nicht arbeiten, obwohl ich vor Ideen platze.
Was natürlich auch einen gewissen Einkommensverlust mit sich bringt.

Morgen bekomme ich zumindest schon mal Warmwasserversorgung, verbunden mit der Fertigstellung des Badezimmers.
Dann brauche ich wenigstens nicht mehr ins Schwimmbad zu fahren, wenn ich Duschen möchte...

Ansonsten geht es mir gut, auch wenn ich mir immer noch den A*** abfriere - aber das soll ja Kalorien verbrauchen... ;-)

Und ich liebe dieses kleine Häuschen und das kleine Dorf - nach so vielen Jahren in der Stadt tut es mir einfach gut.

Ich unterstelle diesem Menschen noch nicht einmal von vorneherein bewussten Betrug.
Anscheinend ist er immer wieder so in Schulden verstrickt trotz abgelaufener Insolvenz, dass er gar nicht anders kann.
Hat sich wahrscheinlich gedacht, er hat ja immer noch genügend Zeit und das wird sich schon irgendwie richten lassen... bis es dann nicht mehr ging.
Und er sich keine Helfer leisten konnte und auch kein Material mehr.
Und dann blieb nur noch die Flucht von der Baustelle und der Rückzug hinter persönliche Angriffe und Schikanen.

Wie schade, wenn so jemand dann nicht die Eier in der Hose hat, um zuzugeben, was er angerichtet hat und dazu zu stehen.
Aber hätte er sie, wäre es wahrscheinlich gar nicht so weit gekommen.
Hätte er sie, hätte man über eine Lösung nachdenken können.

So wird sich dieser Mensch immer weiter in seiner Märchenblase befinden und, wenn sie wieder einmal zerplatzt, den anderen die Schuld dafür geben.
Und nichts für sich daraus lernen.

Wie sagte er, als ich ihn das erste Mal auf eine handwerkliche Kritik hinwies (die mir von einem Fachmann anhand von Detailfotos gesagt wurde) ?

"Der eine macht es so, der andere so."

Nun denn, der eine lebt sein Leben so, der andere so.
Der eine lernt, der andere nicht.
Der eine hat Erfolg, der andere bleibt ein Verlierer.

Ich habe daraus gelernt, Menschen, die ich nicht schon lange und gut kenne, nicht mehr blind zu vertrauen - zumindest nicht, wenn es um existentielle Inhalte geht.
Das hat nichts mit Misstrauen zu tun, sondern nur mit Klarstellung.

Da verlasse ich mich auch nicht mehr auf mündliche Zeugen, wie in diesem Falle.

Kochstelle statt Küche...

Zwischendurch...


Habe gerade gelernt: "Köttbullar" spricht man "Schüttbüllar" aus, wenn man Schwedisch kann...
klingt irgendwie wie Schietböller.....
Mahlzeit!


Sonntag, 18. Dezember 2016

Wie die Häkelmania entstand...

...natürlich aus einem gewissen Notstand heraus.

Denn auch im Urlaub wollen Finger und rechte Hirnhälfte beschäftigt werden - zumindest meine.

Und so begannen sie, nach gut 3 Wochen, langsam zu kribbeln, vor allem, als neben mir am Pool eine junge Thai mit Garnen zu Gange war und Armbändchen flocht...

Ich nahm mir ein Herz und fragte sie, wo sie denn all die schönen Garne her habe und bekam prompt die Lagebeschreibung eines eingesessenen Handarbeitsgeschäftes, gleich in der Straße vom Night Market.

Der Laden: 5 m breit, 8 m lang und vollgestellt bis über das Maximum hinaus.
Zwei Gänge, in denen man sich nur seitwärts mit eingezogenem Bauch bewegen konnte.
Aber es gab nichts, was sie nicht hatten.
Außer Wolle natürlich, die kommt in Siam nicht so gut... hahahaha

Also deckte ich mich mit einheimischer Baumwolle ein und erlag jedes Mal, wenn ich dort einkaufte, einem Farbrausch.
Aber das ist eine andere Geschichte.

Leider hatte ich keine Ahnung, was ich denn nun eigentlich häkeln wollte und begann mit Freeform-Scrumbles (="kleine Stückchen").
Eine gute Übung, um wieder in Schwung zu kommen.





 

 Aber auf die Dauer langweilig, wenn man nur eine Sorte Garn hat (und zuhause der Stash aus allen Nähten platzt...).

Also ab zu Pinterest und mal gucken...

Und da fand ich dann ein russisches Bärchen, welches mit Scrumbles benäht war - OK, das sollte es jetzt werden.

In dem unerschöpflichen Handarbeitslädchen hatten sie alles - Bärenaugen, synthetische Watte, diverse Nadeln...

und los ging es:





und ich bin um ein "Ufo" reicher, denn das Bärchen wurde nicht fertig und wartet nun hier auf seine Vollendung-






so weit erst einmal...

einen schönen 4. Advent wünsche ich Euch noch!
Related Posts with Thumbnails